Chemiewettbewerbe

Als Schüler

Entsprechend dem Profil meiner Schule wurde ich bereits früh auf Chemiewettbewerbe hingewiesen und vorbereitet. In der neunten Klasse nahm ich im Frühjahr 2008 erstmals an der (damals 18.) Chemieolympiade des Landes Brandenburg teil. In der zehnten Klasse probierte ich mich erstmals beim Auswahlverfahren zur Internationalen Chemieolympiadeweb, scheiterte jedoch an der 2. Runde, die aufgrund der Tatsache, dass in einer Hausaufgabenrunde die besten 60 Schüler Deutschlands ausgewählt werden sollten, sehr anspruchsvoll ist.

Nachdem ich die elfte Klasse im Ausland verbracht hatte, schaffte ich es in der zwölften schließlich nach vier Auswahlrunden in die Internationale Chemieolympiade, die 2011 in Ankara stattfand – ein Erfolg, den ich im Jahr darauf mit etwas besserer Platzierung bei der Chemieolympiade in den Vereinigten Staaten wiederholte. Beide Olympiaden waren auf ihre Art sehr interessante und spannende Erlebnisse und boten aufgrund der Internationalität die Möglichkeit für Gespräche, zu denen man sonst praktisch keine Gelegenheit hat – zum Beispiel erinnere ich mir sehr gut an eine Diskussion mit einem kanadischen, einem russischen und einem iranischen Schüler über Pressefreiheit und mediale Selbstzensur.

Als Student

Als Chemiestudent hatte ich im Februar 2013 als Betreuer bei der 3. Auswahlrunde die Gelegenheit, die Chemieolympiade von der anderen Seite zu sehen. Während der Woche in Göttingen, die sehr viel Spaß gemacht hat, hatte ich auch die Gelegenheit, einen Vortrag zur Einführung in die Redoxchemiewiki zu halten. Im Skript zum Vortrag sind die für die Olympiade relevanten Grundlagen zu Thermodynamik, Massenwirkungsgesetz, Redoxreaktionen und Elektrochemie beschrieben.